Aktuelles
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Hier erfahren Sie über alles aktuelle Rund um Hurghada und Ägypten.

Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Tourismus






Kein Skype mehr über mobiles Internet in Ägypten

Erstellt am 25.03.2010

Hier zu Lande sind die USB-Sticks fürs Internet sehr verbreitet und beliebt. Ein Grund dafür ist, dass nicht jede Wohnung wie in Europa über einen Festnetz-Anschluss verfügt.
Wer sich also über solche 3G Verbindungen ins Internet einwählt, kann künftig keine inernationalen Telefonate mehr führen über Skype.
Laut Amr Badawy, Executive Präsident der National Telecommunications Regulatory Authority (NTRA) verstösse dies gegen das Gesetz.
Internationale Anrufe müssen über ein Netzwerk der staatlichen Telecom Egypt laufen. Da die Telecom-Egypt mit Umsatzeinbussen zu kämpfen hat und das Monopol auf Internationale Anrufe hat, wurde Skype blockiert.
Betroffen sind eben die erwähnten 3G-USB-Sticks, wie die von Vodafone oder Etisalat.
Festnetz Internet Verbindungen, also DSL, sind (noch) nicht betroffen.
Wer WiFi nutzt, z.B. in einem Restaurant, wählt sich über einen DSL-Router ein und ist somit nicht betroffen.

Informationen von Vodafone-Egypt bestätigen dies. Man kann sich über die USB-Sticks nicht mehr in Skype einloggen. Derzeit funktioniert es noch bei Etisalat, ist aber nur eine Frage der Zeit.

Neue Nummernschilder für Autos

Erstellt am 18.02.2010

Aufgrund der vielzahl von verschiedenen Nummernschilder bei Autos hat die Regierung beschlossen neue Einzuführen.
Die Unterschiede sind darauf zurück zu führen, dass die Schilder von Person zu Person weitervererbt wurden. Einige kamen daher sogar doppelt vor oder waren gar nicht mehr lesbar.

Alle 4,5 Millionen Autos, die auf den Strassen Ägyptens fahren erhalten neue Schilder.
Das neue Nummernschild erkennt man am blauen Streifen oben, wo der Landesname Ägypten steht. Darunter auf der linken Seite 4 Zahlen und auf der rechten Seite 3 Buchstaben stehen.
So lassen sich über 175 Millionen Kombinationen herstellen.

Den Grossauftrag ging an die deutsche Firma Erich Utsch AG aus Siegen. Sie entwickelte das neue Kennzeichen.
Da Ägypten bis anhin nicht eigene Schilder prägen konnte, lieferte die deutsche Firma gleich die Prägestation mit, so ist die ägyptische Regierung nun selber in der Lage neue Kennzeichen zu prägen.

Ägypten - attraktiv für ausländische Investoren

Erstellt am 05.10.2009

Trotz der weltweiten Finanzkrise ist die ägyptische Volkswirtschaft eine der stabilsten im Nahen Osten und der Welt.
Die Reformprogramme, die seit 2004 gurchgeführt werden, haben dazu geführt, dass das nationale Finazsystem über genügend Liquidität verfügt und das ägyptische Pfund (EGP) stabil blieb.

Fürs laufende Geschäftsjahr (2008/2009) rechnet man mit einem Wachstum
von 3,5 - 4 %. "Aber wir werden demnächst ein Massnahmenpaket schnüren, welches auf 5% Wirtschaftswachstum abzielt", kündigte Mahmoud Mohieldin (Investitionsminister) an.

2007/2008 betrug die Wachstumsrate noch 7,2%. Ägypten belegte damit Platz 31 auf der Globallist.
Im vergleich dazu, China - Rang 16 mit 9%, Schweiz - Rang 166 mit 1,6% gefolgt von USA - Rang 172 mit 1,1% und Deutschland - Rang 177 mit 1,0%. Ägypten bleibt ein attraktiver Standort für internationale Investoren da es neben Mexiko, den Phillipinen und Indonesien zu den 10 Ländern mir den niedrigsten Risiken für Investoren zählt.

Die Abschwächung der Wirtschaft betrifft auch Bereiche wie Tourismus, Einnahmen der Schifffahrt durch den Suez-Kanal, Exporte und Investitionen. Um die Folgen des Wirtschaftsabschwungs zu meistern, hat die Regierung ein Konjunkturpaket von 30 Milliarden EGP geschnürt.
Mit 15 Milliarden EGP werden vor allem öffentliche Ausgaben in Infrastrukturprojekte gesteigert. 15 Milliarden werden für Public Partnership-Projekte zur Verfügung gestellt. Die ägyptische Wirtschaftsförderung (GAFI) gibt über einzelne Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten Auskunft.

Sinkende Inflation, 2008 betrug sie noch 18,3%, als positiver Effekt der Finanzkrise. Der Rückgang der Inflations- und Preissteigerungsrate macht es möglich, sich auf Massnahmen zur Belebung der Wirtschaft zu konzentrieren.

Mit guten Investitionsmöglichkeiten und hohen Wachstumsraten alleine ist es nich getan, so dachte man, dass der Boom auch der ärmeren Bevölkerung zu gute kommt. Mittlerweile macht sich ein Umdenken breit. "Nichts sickert automatisch durch", kirisiert Mohieldin. Er sieht in der besseren und vor allem bedarfsorientierten Ausbildung der Ägypter ein wichtiges Mittel zur Armutsbekämpfung. Bei der Qualifikation von Industriearbeitern hat sich schon einiges getan. Der Industrial Training Council (ITC) ist ein Ableger des Moderniesierungsprogramms für die ägyptische Industrie und übernimmt bis zu 80% der Schulungskosten. Der ITC wurde von der Regierung gemeinsam mit der Europäischen Union ins Leben gerufen.

Beobachter erwarten aber noch eine Reform des Schulwesens.
Neben neuen Ausbildungskonzepten sollen auch Investitionen in die Infrastruktur gestärkt werden. Dies steigere die Wettbewerbsfähigkeit der ägyptischen Wirtschaft und generiere gleichzeitig Arbeitsplätze für gering Qualifizierte. Ein Teil des notwendigen Kapitals sollen Private zuschiessen.
So sollen in den kommenden fünf Jahren sechs Ausschreibungen für jeweils bis zu 350 Schulen geplant sein.
Eine Modernisierng der maroden Infrastruktur ist längst überfällig. Gerade Menschen mit geringem Einkommen haben eine schlechte Versorgung mit Wohnraum, Wasser und Strom.
Deswegen sind auch Abwassersysteme in zahlreichen Regierungsbezirken und Wassernetze geplant.

155 Leute Verhaftet

Erstellt am 01.10.2009

In Ägypten wurden im Semptember über 150 Leute, vorwiegend in Assuan verhaftet weil sie sich nicht ans Fasten am Tag hielten. Dies geht aus einem Polizeibericht hervor.
Der Bericht wurde vom Innenminesterium nicht bestätigt.
Das "nicht Fasten" ist nach ägyptischen Gesetz keine strafbare Handlung. Unter den Verhafteten waren auch Kopten, die nicht fasten müssen. Man wollte damit nur die Krimilalität eindämmen, hiess es.
Die Leute sind mittlerweile alle wieder auf freiem Fuss.

Quelle: hier



 
 

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